Maschinenbau NRW: Schwieriges Jahr geht positiv zu Ende

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Die Maschinen- und Anlagenbauer in NRW haben im Dezember 2020 bei den Auftragseingängen ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbucht.

Die Orders aus dem Inland gewannen 18 Prozent, aus dem Ausland kamen 10 Prozent mehr Aufträge. Die Bestellungen aus dem Euroraum blieben unverändert, während sie aus dem Nicht-Euroraum um 15 Prozent zulegten.

Der Dreimonatswert Oktober bis Dezember 2020 legte um 2 Prozent zu im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen gab es eine Veränderung um 6 Prozent nach oben. Die Aufträge aus dem Ausland blieben unverändert, wobei das europäische Ausland bei minus 2 Prozent und der Nicht-Euroraum bei plus 1 Prozent lagen.

Die Jahresbilanz 2020 des Auftragseinganges für den nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau fällt mit minus 11 Prozent negativ aus. Die Inlandsnachfrage sank unter dem Strich um 3 Prozent. Das Auslandsgeschäft lag bei minus 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage aus dem Euroraum sank um 7 und aus dem Nicht-Euroraum um 19 Prozent.

Vor dem Hintergrund der Coronapandemie ist der Bestelleingang für den NRW-Maschinen- und Anlagenbau in diesem Jahr zufriedenstellend. Die Auftragseingänge blieben zwar weit hinter den Vorjahreswerten zurück, aber die Talsohle war nicht so tief wie befürchtet. Seit Jahresmitte 2020 hat sich die Auftragslage sukzessive verbessert.

Basierend auf den Rahmenbedingungen und dem niedrigen Niveau von 2020, wird für dieses Jahr eine Steigerung des Umsatzes von 4 Prozent erwartet. Unsicherheiten herrschen nach wie vor aufgrund des andauernden Lockdowns und der für den stark exportorientierten Branche geltenden Reise- und Handelsbeschränkungen.

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