Maschinenbau NRW: Juli beschert kräftigen Zuwachs

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Der Auftragseingang im nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbau lag im Juli 2021 mit 61 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Die Nachfrage aus dem Inland stieg dabei um 35 Prozent, die aus dem Ausland um 78 Prozent. Die Bestelleingänge aus dem Euroraum gingen um 35 Prozent und die Orders aus dem Nicht-Euroraum um 102 Prozent nach oben.

Im Dreimonatszeitraum Mai bis Juli 2021 stieg der Ordereingang im Vorjahresvergleich um 51 Prozent. Die Inlandsaufträge legten um 43 Prozent zu. Der Orderzuwachs aus dem Ausland betrug 55 Prozent, wobei die Bestellungen aus dem europäischen Ausland um 47 Prozent und aus dem Nicht-Euroraum um 58 Prozent nach oben gingen.

Erfreulicherweise setzte sich die seit Jahresbeginn andauernde Erholung der Bestelleingänge auch im Juli fort, auch wenn der hohe Anstieg auf einen Basiseffekt zurückzuführen ist. Positiv ist außerdem, dass die guten Zuwächse aus dem nichteuropäischen Ausland den Einbruch des letzten Jahres, den es insbesondere bei den Aufträgen aus diesen Ländern gab, wieder wettmachen. Abzuwarten bleibt, wann und wie sich die Auftragseingänge im Umsatz realisieren, denn zahlreiche Unternehmen vermelden Engpässe, so unter anderem bei Material, Personal oder Logistikkapazitäten.

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